Die Wichtigkeit eines sicheren Passworts im digitalen Zeitalter

Täglich nutzen wir sie: Smartphones, Notebooks, Tablets und PCs. Das Internet erlaubt uns praktisch jederzeit in Kontakt mit anderen Menschen zu sein. Doch genau dort befindet sich auch der Ursprung zahlreicher Malware, welche die Privatsphäre jedes einzelnen infrage stellen. Mit der Digitalisierung wächst die Professionalität der Hacker und teilweise bemerken Betroffene den Schädling gar nicht oder erst viel zu spät.

Aus diesem Grund sollten sämtliche sensiblen Daten wie Kreditkartennummern, Bankverbindungen etc. eine hohe Sicherheit in Form eines Passworts gewährt werden. Auch personenbezogene Informationen und Fotos weisen eine nicht geringere Wichtigkeit für den Schutz von potenziellen Angreifern auf. Erfolgreiche Attacken zeigen, dass bei der Passwortwahl noch immer zu nachlässig gehandelt wird. Cyber Security Firmen empfehlen die Nutzung von längeren und komplexeren Passwörter anstelle von kürzeren, welche dafür regelmässiger gewechselt werden müssen.

7 Tipps bei der Passwortwahl

  1. Die Länge eines Passwortes spielt eine wesentliche Rolle. Ein Passwort mit mind. 12 Zeichen, welche nicht leicht zu erraten sind, bietet eine gute Verschlüsselung von Daten und anderen Zugängen (Logins). Für einen WLAN-Zugriff empfiehlt sich gar ein Passwort mit mind. 20 Zeichen auszuwählen.
  2. Etwas Variation und Kreativität sind gefragt! Ein gutes Passwort besteht aus mind. drei der vier folgenden Elemente: Grossbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen (*,.?!&/£$_%). Diese sollten jedoch nicht lediglich als “Anhängsel” dienen, sondern Teil der Zahlenreihe oder des Wortes sein.
  3. Umlaute wie ä, ö oder ü sind zu vermeiden. Da diese länderspezifisch sind, sind sie nicht auf jeder Tastatur vorhanden. Müsste notfallmässig eine andere Tastatur verwendet werden, besteht die Gefahr sich nicht einloggen zu können.
  4. Wiederholungen eines Wortes oder Tastaturmuster (qwertz oder 123456) sind Tabu!
  5. Der Name oder Teile des Namens lassen sich zu leicht auf das Umfeld beziehen und sollten deshalb vermieden werden. Auch Geburtstage sind keine gute Idee.
  6. Es empfiehlt sich das Passwort, welches die obigen Punkte erfüllt, einmal jährlich zu wechseln.
  7. Das gleiche Passwort sollte erst nach sechs anderen Passwörtern wiederverwendet werden (wenn überhaupt).

Als Grundlage für ein gutes Passwort, dass sich auch gut merken lässt, eignen sich Sätze. Die Anfangsbuchstaben lassen sich dann mit Gross- und Kleinbuchstaben wunderbar zusammensetzen. Gewisse Wörter können bestenfalls durch Sonderzeichen und Zahlen ersetzt werden. Ein Beispiel dafür wäre: Im Sommer (Juli 2021) fliege ich nach Griechenland. 👉 IS07*2021fi>GR

Wurde ein Passwort für persönlich gut befunden, sollte dies nicht mit Passwort-Sicherheitschecks in Online-Angeboten geprüft werden. Im Zweifelsfall können unseriöse Anbieter durch die IP-Adresse und andere übermittelnde Daten den Weg zurück zum Account finden. Mittlerweile bieten die Websites, bei welchen ein Passwort gesetzt werden muss, bereits gewisse Grundvoraussetzungen. Diese und die Beachtung der oben genannten 7 Tipps sorgen automatisch für einen sicheren Schutz vor ungewolltem Zugriff auf die Daten.

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